Einige Zeit ist es her, seitdem hier das letzte Mal seichte Töne amerikanischen Vorstadtlebens erklangen. Die letzten Wochen und Monate waren vorsichtig formuliert durchwachsen. Die Üblichen up's und down's, heitere Highlights folgten kleinere Krisen und angeregten Diskussionen Tage, an die ich mich jetzt schon nicht mehr erinnere. Oft bekannt als solche, die man im Winter am ehesten unter der warmen Bettdecke, mit einer Tasse Milch mit Honig sowie einem guten Buch übersteht.
Auf eine Frage nach dem Wohlbefinden würde der Amerikaner in einer solchen Situation wohl mit "mir könnte es nicht besser gehen" antworten. Allein diese Formulierung sollte im interessierten Gesprächspartner alle Alarmsirenen aufheulen lassen. Darüber hinaus behaupte ich, ist sie in mehr als neunzig Prozent der Fälle eine nichtssagende, Empathie heuchelnde Floskel, allenfalls Höflichkeitsformel, mehr nicht. Doch wieso wird einem dann überall Interesse vorgaukelt, wo doch jeder weiß, dass sich weder die Walmart-Verkäuferin noch der Typ an der Hantelbank neben dir im Fitnessstudio für dein Wohlbefinden interessiert? Sind die Menschen hier oberflächlicher, ich zu introvertiert, missinterpretiere ich ihre Gutherzigkeit gar? Eine interessante Frage, auf die ich auch nach längerem Grübeln in meinem Kaemmerchen, noch keine befriedigenden Antwort gefunden habe, die es wert wäre hier breitgetreten zu werden.
Apropos Kämmerchen: Seit Beginn meines Freiwilligendienstes bin ich innerhalb unseres Hauses insgesamt schon vier Mal umgezogen, letztmalig einen Tag vor meinem Geburtstag! Auslöser dafür anders als zu Internatszeiten (6 Umzüge in 3 Jahren, normal sind 3) zwar keine verhaltensbedingten Sanktionen und dennoch brauche jedes Mal wieder Zeit zum Einleben, rücke das gesamte Mobiliar hin und her, um mir anschließend eingestehen zu müssen, scheußlich die Änderungen doch wirken.
Den Fokus dieses Blogs möchte von nun an verstärkt auf allerhand gesellschafts- und kulturkritische Blickwinkel "des großartigsten Landes der Welt" richten. Genug des Hausfrauendaseins! Meinen kindlich-zynischen Schreibstil werde ich ungeachtet vereinzelter Kritik beibehalten. Es ist einmal ein Tagebuch, wenn auch nur sehr rudimentär und mit wenig Liebe geführt. Keine Dissertation ehemaliger Bundeskabinettsmitglieder!
Mittlerweile ist die Welt wieder in Ordnung. Die vermehrten Sonnen Stunden seit Anbruch der Sommerzeit letzte Woche ist das beste Antidepressivum. Der Winter scheint vorbei, seit Montag haben wir beständige 10 Grad und mehr. Glücklicher denn je schnürte ich beim ersten Wetterumschwung sofort meine Laufschuhe, habe soeben in Vorbereitung auf den Halbmarathon im Mai erstmals 10 Kilometer zurückgelegt. Zwar werde ich mich vermutlich drei Tage nicht bewegen können, doch das bin ich ja inzwischen gewohnt.
Gestärkt von der überstandenen "Voluntary-Service-life-Crisis" gebe ich heute grundehrlich zu Protokoll geben: "Mir könnte es nicht besser gehen!
(Anmerkung: Der Artikel aufgrund eines technischen Missgeschicks bereits am 23.03.2013, jedoch noch als Entwurf. Als Entschaedigung hier nun die finale Form.)
"Sind Amerikaner oberflächlicher, ich zu introvertiert, missinterpretiere ihre Gutherzigkeit gar"?
Apropos Kämmerchen: Seit Beginn meines Freiwilligendienstes bin ich innerhalb unseres Hauses insgesamt schon vier Mal umgezogen, letztmalig einen Tag vor meinem Geburtstag! Auslöser dafür anders als zu Internatszeiten (6 Umzüge in 3 Jahren, normal sind 3) zwar keine verhaltensbedingten Sanktionen und dennoch brauche jedes Mal wieder Zeit zum Einleben, rücke das gesamte Mobiliar hin und her, um mir anschließend eingestehen zu müssen, scheußlich die Änderungen doch wirken.
Den Fokus dieses Blogs möchte von nun an verstärkt auf allerhand gesellschafts- und kulturkritische Blickwinkel "des großartigsten Landes der Welt" richten. Genug des Hausfrauendaseins! Meinen kindlich-zynischen Schreibstil werde ich ungeachtet vereinzelter Kritik beibehalten. Es ist einmal ein Tagebuch, wenn auch nur sehr rudimentär und mit wenig Liebe geführt. Keine Dissertation ehemaliger Bundeskabinettsmitglieder!
Mittlerweile ist die Welt wieder in Ordnung. Die vermehrten Sonnen Stunden seit Anbruch der Sommerzeit letzte Woche ist das beste Antidepressivum. Der Winter scheint vorbei, seit Montag haben wir beständige 10 Grad und mehr. Glücklicher denn je schnürte ich beim ersten Wetterumschwung sofort meine Laufschuhe, habe soeben in Vorbereitung auf den Halbmarathon im Mai erstmals 10 Kilometer zurückgelegt. Zwar werde ich mich vermutlich drei Tage nicht bewegen können, doch das bin ich ja inzwischen gewohnt.
Gestärkt von der überstandenen "Voluntary-Service-life-Crisis" gebe ich heute grundehrlich zu Protokoll geben: "Mir könnte es nicht besser gehen!
(Anmerkung: Der Artikel aufgrund eines technischen Missgeschicks bereits am 23.03.2013, jedoch noch als Entwurf. Als Entschaedigung hier nun die finale Form.)
